San Francisco Reisen

San Francisco Reisen

Es gibt definitiv größere Städte in Kalifornien, ebenso gibt es viele Städte mit besserem Klima, es gibt deutlich billigere Städte im Golden State. Und doch gibt es niemanden, der einen Besuch von San Francisco bereut hätte oder hierhin nicht wieder zurückkehren will.

Reisen nach San Francisco

Blick auf die Golden Gate Bridge

Blick auf die Golden Gate Bridge

Beginnen wir mit der Golden Gate Bridge. Diese Brücke ist einfach faszinierend. Es sind nicht nur ihre Konstruktion und ihr roter Anstrich (der Name Golden Gate kommt daher, dass die Brücke die Zufahrt vom Pazifik zur San Francisco Bay überquert (wobei die Zufahrt als Golden Gate bezeichnet wird). Die Blicke auf die Bridge sind von allen Seiten (rechts wie links) faszinierend. Den schönsten Blick hat man von der Golden Gate National Recreation Area – man überquert die Brücke und fährt auf der linken Seite in die Berge. Diesen Blick wird man nie vergessen.

 

Ein weiterer Hotspot von San Francisco ist Twin Peaks – zwei unmittelbar nebeneinandergelegene Berge (277 + 276 m), von denen aus man einen traumhaften Blick auf alle Sehenswürdigkeiten San Francisco genießen kann:

Blick von Twin Peaks auf San Francisco

Blick von Twin Peaks auf San Francisco

Downtown + Market Street, Golden Gate Bridge, Presidio, Fisherman’s Wharf, Coit Tower, … Der Coit Tower bietet übrigens ebenfalls (vom anderen Stadtende aus) einen schönen Blick auf San Francisco. Es reicht allerdings nicht, wenn man nur auf den Berg (Telegraph Hill) fährt, auf dem der Coit Tower liegt. Man sollte den Turm schon erklimmen. Anderenfalls verhindert die Bepflanzung auf dem Hügel die Sicht doch relativ stark. Für die Sportlichen: Man kann den Telegraph Hill auch zu Fuß erklimmen. Ein wunderbarer Weg durch die Wohngebiete am Hügel. Allerdings auch 389 (!) Stufen. Achtung: Der Tower ist nur von 10:00 bis 17:00 geöffnet. Twin Peaks hingegen erreichen Sie 24 Stunden am Tag.

Fishermans Wharf

Fishermans Wharf

Auf gar keinen Fall sollte man Fisherman’s Wharf und Pier 39 vermissen. Hier reiht sich Restaurant an Restaurant, Geschäft an Geschäft, … Überall sieht man Gaukler und Musiker, und an den zahlreichen Straßenrestaurants kann man wunderbar Seafood essen.

Es ist kaum zu glauben, wie steil die Straßen in San Francisco sind – Fernsehaufnahmen oder Fotos geben nur völlig unzureichend die Steigung bzw. das Gefälle wieder. Nicht umsonst ist es an einigen Straßen Vorschrift, beim Parken die Räder einzuschlagen bzw. das Auto im 90 Grad-Winkel zur Straße abzustellen.

 

Die populärste Straße in San Francisco ist sicherlich die Lombard Street,

Lombard Street

Lombard Street

eine Serpentinenstraße, die auch als „crookedest street in the world“ (mit 27 Grad Gefälle) bekannt ist. Die Serpentinen sind nur von oben nach unten zu befahren. Am besten fährt man die unglaublich steile Lombard Street daher von Westen kommend hoch, um dann die Serpentinen hinabzufahren.

Nicht verpassen sollte man auch die „Painted Ladies“ am Alamo Square. Die Painted Ladies sind in Pastelfarben angestrichene Häuser aus der viktorianischen Zeit, die – beschaut man sie vom Alamo Square – einen wunderbaren Kontrast zur dahinter gelegenen Skyline von San Francisco bilden.

Cable Car

Cable Car

Wirklich nett ist auch eine Fahrt mit der Cable Car. Die Wartezeiten sind zwar zu den Stoßzeiten zumindest an der Station Powell & Hyde „nicht ohne“, und es existieren heute nur noch drei Linien. Aber die sechs Dollar für eine (einfache) Fahrt sollte man unbedingt investieren, um dieses einmalige Fahrterlebnis mitzumachen.

Zwei weitere interessante Punkte (aber längst noch nicht alle) in San Francisco sind der 1915 anlässlich der Panama Pacific-Ausstellung errichtete Palace of Fine Arts und die ebenfalls aus dem Jahre 1915 stammende City Hall (Rathaus), auf deren Freitreppe im Innern in regelmäßigen Abständen die frisch verheirateten Paare San Franciscos posieren.

Klima in San Francisco

In San Francisco ist es kühl. Und windig. Selbst in den wärmsten Monaten (August und September) steigt die Temperatur selten über 25 Grad. Das Wetter wird stark vom Kalifornienstrom beeinflusst. Marc Twain sagte einmal: Der kälteste Winter, den ich je erlebt habe, war ein Sommer in San Francisco. So schlimm ist es natürlich nicht. Wenn die Sonne scheint und kein Wind vom Pazifik weht, bietet auch San Francisco zumindest von Spätfrühling bis Frühherbst T-Shirt-Wetter. Es empfiehlt sich aber auch im Sommer, immer einen Pulli oder eine Jacke dabeizuhaben.

Hotels in San Francisco

Hotels in San Francisco sind teuer. Sehr teuer. Selbst für ein Hostel zahlt man am Wochenende bis zu 150 US-$ pro Nacht (für zwei Erwachsene). Doch das sollte nicht von einem Besuch von dieser wunderschönen Stadt abhalten. Ein Tipp von uns: Wer z.B. einen Mietwagen hat und die Stadt mit dem Auto erkunden will – was wir empfehlen – sollte sich in einem der vielen Hotels in Flughafen-Nähe oder in South San Francisco einbuchen. Dort sind die Preise auch nicht höher als in einem günstigen Hotel in San Francisco selbst, und man ist in höchstens 20 – 25 Minuten (Airport) bzw. 15 Minuten (South San Francisco) in Downtown San Francisco.

Weitere Bilder von San Francisco

Pier 39

Pier 39

Palace of Fine Arts

Palace of Fine Arts

Painted Ladies

Painted Ladies

Coit Tower

Coit Tower

City Hall

City Hall

Blick auf die Golden Gate Bridge

Blick auf die Golden Gate Bridge

Blick auf Downtown, Fisherman's Wharf, Oakland Bay

Blick auf Downtown, Fisherman’s Wharf, Oakland Bay