Las Vegas Reisen

Las Vegas Reisen

Blick vom Stratosphere Tower auf Las Vegas

Blick vom Stratosphere Tower auf Las Vegas

Las Vegas ist mit ca. 614.000 Einwohnern die größte Stadt (nicht etwa die Hauptstadt – das ist Carson City) des US-Bundesstaates Nevada (NV). Las Vegas lebt vor allem von der Vielzahl von Hotels/Casinos, die pro Jahr von rund 40 Millionen Menschen besucht werden. Las Vegas ist extrem übersichtlich. Der ganz überwiegende Teil der Hotels/Casinos befindet sich am sogenannten Strip (offiziell: South Las Vegas Boulevard); weitere Hotels befinden sich an der Fremont Street – dem alten Zentrum von Las Vegas, das mit zunehmender Erschließung des Strip immer mehr an Bedeutung verlor und nur langsam durch aufwändige Maßnahmen Besucher zurückgewinnt. Weitere Areas in Las Vegas muss man wirklich nicht erkundigen.

Reisen nach Las Vegas

Las Vegas liegt in der Mojave-Wüste. Was sich so banal anhört, hat handfeste Auswirkungen: Die Temperaturen in Las Vegas steigen im Hochsommer regelmäßig über 40° Celsius, in den Winternächten sinken die Temperaturen durchaus auf schon mal auf -10° Celsius. Aber: wer zwischen April und Oktober nach Las Vegas reist, kann sich tagsüber fast immer auf mehr als 30 Grad freuen; nachts reicht in der Regel ein Pulli oder eine leichte Jacke.

„Sin City“ und hier vor allem der Strip leben vor allem von den vielen Luxus-Hotels entlang des Las Vegas Boulevard – einer Straße, die sich über rund 6,5 km vom Mandalay Bay im Süden bis zum Stratosphere Tower im Norden erstreckt. Nicht vergessen: Wer den Weg einmal gelaufen ist, muss auch wieder zurück, denn die andere Straßenseite ist natürlich auch von tollen Hotels gesäumt. Aber keine Sorge: Busse und Taxis verkehren regelmäßig.

Insgesamt stehen in Las Vegas rund 150.000 Betten zur Verfügung (die ganz überwiegende Mehrheit am Strip) und Las Vegas beherbergt 8 der 10 größten Hotels (Zimmerzahl) der Welt. Die Hotels bieten häufig vergleichsweise günstige Zimmerpreise. Das Ziel ist klar: Man will die Besucher ins Casino und in die nicht immer günstigen Restaurants locken. Und damit auch niemand mehr den Weg aus den Casinos findet und möglichst lange bleibt, gibt es kein/kaum Tageslicht, riesige Casino-Flächen und kaum einen gut beschilderten Ausgang.

Aber wer einmal sein Herz für Las Vegas entdeckt hat, wird die Hotelanlage auch gar nicht mehr verlassen wollen. Dies umso mehr, als jedes (gute) Hotel in Las Vegas tolle (oder zumindest anständige) Pools bietet, an denen man ohne Probleme einen wunderschönen Tag verbringen kann. Außerdem bieten alle guten Hotels neben den obligatorischen Casinos zahlreiche Restaurants (in den guten Hotels zahlreiche Sternerestaurants) und tolle Shows.

Ein Hinweis, weil sich viele unerfahrene Las Vegas-Besucher darüber ärgern. Die Zimmerpreise sind tatsächlich günstig. Aber vergesst nicht die Steuern auf den Zimmerpreis und die in (beinahe) allen Hotels fällige „Resort Fee“ – eine unsägliche Erfindung: Diese Gebühr zwischen 20 und 35 Dollar (pro Nacht + Steuern) wird auf den Zimmerpreis aufgeschlagen und beinhaltet solch „herausragende“ Leistungen wie Boarding pass printing, Tageszeitung, Zugang zum Fitness Center – also alles Leistungen, die in jedem anderen Hotel der Welt umsonst wären. Aber: Wer (insbesondere) in der Woche nach Las Vegas reist, findet immer noch sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnisse vor.

Ganz aktuell: Ab Juni 2016 ist es mit dem kostenlosen Parken – zumindest in den Hotels der MGM-Group – in Las Vegas vorbei. Sie zahlen dann zwischen fünf und 18 Dollar pro Tag für das Parken in den hoteleigenen Parkhäusern.

Hier ein paar Tipps für Hotels unterschiedlicher Preis-/Sternekategorien in Las Vegas.

Hotel Wynn - Las Vegas

Hotel Wynn – Las Vegas

· Wynn: Das Wynn gehört (u.a. mit dem Mandarin Oriental, dem Bellagio, dem Venetian) zu den besten Hotels in Las Vegas. Das Hotel ist von außen wie von innen eine Pracht. Außen ziehen aufwändige Wasserfälle die Blicke auf sich. Innen findet man Exponate, die komplett aus (frischen) Blumen konstruiert sind. Es gibt eine Shopping-Esplanande mit allen Designern dieser Welt. Und als wäre das nicht genug: Sie können sich im Wynn auch den Ferrari-Store besuchen und einen „Zweitwagen“ kaufen. Übrigens: Das Wynn verfügt über einen eigenen 18-Loch-Golf-Platz.

 

· Cosmopolitan: Das Cosmopolitan liegt sehr zentral am Las Vegas Strip – direkt neben dem Las Vegas City Center. Der Clou beim Cosmopolitan, Das Hotel war ursprünglich als Wohngebäude konzipiert und bietet als einziges der großen Hotels Zimmer mit Balkon. Das Hotel verfügt über zwei Tower: den East und den Westside Tower. Sie sollten versuchen, ein Zimmer in den oberen Stockwerken des East Towers mit Blick nach Norden zu bekommen. Der Blick aus dem 60. Stockwerk auf die Bellagio Fountains ist unschlagbar. Würde Las Vegas nicht so viel Unterhaltung bieten, könnten Sie hier in unglaublicher Atmosphäre jeden Abend bei einem Bier oder einem Glas Rotwein den Blick auf die Fountains und den nördlichen Strip genießen.

· Monte Carlo: Das Hotel wird offiziell mit vier Sternen bewertet. Für uns ist das fast ein bisschen viel, aber ein gutes Hotel ist das Monte Carlo allemal. Uns gefällt das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Pool-Anlage mit vier Pools, die Übersichtlichkeit, die sehr netten Restaurants „Diablos Cantina“ (mit Außenplätzen) und „The Pub“ (mit über 100 Biersorten), die Tatsache, dass man zu vertretbaren Einsätzen spielen kann, der Food Court mit einigen Schnellrestaurants für den schnellen Hunger, …

Things to do in Vegas:

Blick aus dem Cosmopolitan auf die Bellagio Fountains

Blick aus dem Cosmopolitan auf die Bellagio Fountains

· Ein “must see” in Las Vegas sind die (kostenlosen) Bellagio Fountains. Je nach Jahreszeit werden zwischen 15:00 und 24:00 alle 15 – 60 Minuten zu unterschiedlichster Musik (Infos gibt es an der Rezeption) bis zu 140 tanzende und beleuchtete Wasserfontänen rhythmisch in die Luft geschossen. Ein einmaliges Erlebnis!

· Volcano at Mirage: Bei Dunkelheit wird am Mirage zu jeder vollen Stunde am Abend ein Vulkanausbruch simuliert. Viel Feuer, „Gebrummel“ und Gänsehaut-Amosphäre …

 

 

Blick vom Highroller auf Las Vegas

Blick vom Highroller auf Las Vegas

· Highroller: Der Highroller ist mit fast 170 Metern (noch) das höchste Riesenrad der Welt. Bis zu 40 Personen können in die 28 Kabinen einsteigen – die Fahrt dauert 30 Minuten. Wartezeiten gibt es kaum, nicht zuletzt, weil die Gondeln nicht stoppen, sondern weil man ohne Probleme in die (langsam fahrenden) Gondeln einteigen kann. Die Karten kosten zwischen 27 (Tag) und 37 (Nacht) US-Dollar. Wir empfehlen die Fahrt bei Nacht. Da man sich in den Gondeln frei bewegen kann, kann man jeden Winkel Las Vegas bei Nacht beobachten.

· Der Stratosphere Tower ist eines der höchsten Gebäude westlich des Missisippi – rund 300 Meter. Auf der Aufsichtsplattform werden einige „thrill rides“ angeboten. Man braucht schon Mut, um die Rides zu wagen … Absolut empfehlenswert ist ein Besuch es Restaurants „Top oft he world“ in rund 250m Höhe. Das Essen ist grandios (wenn auch nicht ganz billig – drei Gänge mindestens 100 US-$) und der Blick ist überragend. Denn: Das Restaurant dreht sich in 60 Minuten einmal um die eigene Achse, so dass man beim Dinner jede Ecke von Vegas sieht.

· Heli-Flights: Es gibt unzählige … Vom 15 Minuten-Flug über den Strip bis zur 4 Stunden-Tour mit Überflug des Hoover Dam, Landung im Grand Canyon und und und. Unsere Empfehlung für die beste Tour: Keith Kravitz keith@grandcanyon123.com

Blick aus dem Heli auf den Hoover Dam

Blick aus dem Heli auf den Hoover Dam